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<rss version="2.0"> <channel><title>Umwelt</title><description>Hier sind alle Beitr&#xE4;ge rund um unsere Umwelt zu finden.</description><link>http://www.wahrheitfuerdeutschland.info/comtodate/Forum/Umwelt_7</link><item><title>Luxenburg verbietet GVO-Mais von Monsanto</title><pubDate>Sun, 29 Mar 2009 10:54:36 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Luxemburg verbietet GVO-Mais von &#xBB;Monsanto&#xAB;
F. William Engdahl
Luxemburg hat jetzt offiziell ein Verbot f&#xFC;r den Anbau von gentechnisch ver&#xE4;ndertem Mais der Firma &#xBB;Monsanto&#xAB; verh&#xE4;ngt, und zwar f&#xFC;r die umstrittene als MON810 patentierte Sorte. Damit steigt die Zahl der EU-L&#xE4;nder, die sich weigern, den Anbau von MON810 zuzulassen. Schon vorher hatten Frankreich, &#xD6;sterreich, Griechenland und Ungarn &#xE4;hnliche Verbote erlassen. Die j&#xFC;ngste Entscheidung erh&#xF6;ht den Druck auf Berlin, eine &#xE4;hnliche Entscheidung zu treffen. Hinter den Kulissen tobt ein erbitterter Streit, der m&#xF6;glicherweise &#xFC;ber die Zukunft der GVOs entscheiden wird, und zwar nicht nur in der EU. MON810 ist die einzige GVO-Pflanze, deren Anbau die Europ&#xE4;ische Kommission in der EU zugelassen hat; aber der Widerstand gegen ihre Einf&#xFC;hrung ist in den einzelnen L&#xE4;ndern nach wie vor sehr stark.
Luxemburgs Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo hat die Entscheidung seiner Regierung, den Anbau der GVO-Maissorte MON810 zu verbieten, am 22. M&#xE4;rz bei einem Aktionstag zum Thema &#xBB;Luxemburg und die Region ohne Biotechnologie&#xAB; bekannt gegeben. Di Bartolomeo und Octavie Modert, Luxemburgs Staatssekret&#xE4;rin f&#xFC;r Landwirtschaft, pl&#xE4;dieren f&#xFC;r das Prinzip der Vorsicht und mahnen, dass es au&#xDF;er internen Tests, deren Resultate nur von der Firma Monsanto best&#xE4;tigt worden sind, keine &#xFC;berzeugenden unabh&#xE4;ngigen Studien gibt, die die Unbedenklichkeit von MON810 beweisen.
Wie ich in meinem Buch Saat der Zerst&#xF6;rung: Die dunkle Seite der Gen-Manipulation zeige, steht GVO-Mais von anderen Herstellern im Verdacht, sich im Verdauungstrakt von mit GVO-Mais gef&#xFC;tterten K&#xFC;hen in hochgiftige Chemikalien zu verwandeln, die zum Tod oder zu schweren Missbildungen oder zur Verseuchung des Bodens f&#xFC;hren, auf dem die K&#xFC;he grasen. Syngenta stand wegen solcher Sch&#xE4;den in Hessen vor Gericht.

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Auf dem Feld sieht MON810, das GVO von Monsanto, &#xBB;perfekt&#xAB; aus. Doch der Schein kann bekanntlich tr&#xFC;gen.
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Die Frage der Zulassung des Anbaus von Monsantos GVO-Mais MON810 ist f&#xFC;r die zuk&#xFC;nftige T&#xE4;tigkeit von Monsanto in den Mitgliedsl&#xE4;ndern der EU von entscheidender Wichtigkeit. Monsanto ist der weltgr&#xF6;&#xDF;te Hersteller von GVO-Saatgut und dem entsprechenden Unkrautvernichtungsmittel &#xBB;Roundup&#xAB;, das die hochgiftige Substanz Glyphosat enth&#xE4;lt. Es gibt Berichte &#xFC;ber massiven Druck, der hinter den Kulissen auf die Berliner Beh&#xF6;rden ausge&#xFC;bt wird, MON810 ohne Einschr&#xE4;nkungen in Deutschland zuzulassen. Basisorganisationen von Verbrauchern und Landwirten in ganz Deutschland bereiten umfangreiche Protestaktionen im Fall einer Genehmigung f&#xFC;r MON810 vor.

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GVO-Mais dient vornehmlich als Viehfutter.
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Die offiziell f&#xFC;r die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher zust&#xE4;ndige deutsche Regierungsbeh&#xF6;rde, das Bundesamt f&#xFC;r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), hat energisch gegen die Einschr&#xE4;nkung der In-Verkehrbringens-Genehmigung von MON810 protestiert. Am 26. April 2007 schrieb Dr. Hans-J&#xF6;rg Bukh, der Leiter der BVL Gentechnik-Abteilung, eine interne E-Mail, in der er gegen die Entscheidung des Ministeriums in Bezug auf MON810 protestierte. Merkw&#xFC;rdigerweise gelangte Bukhs internes Papier schon bald in eine &#xF6;ffentliche Erkl&#xE4;rung von Monsanto, in der das&#xA0; Unternehmen MON810 verteidigte. Bukh ist bekannterma&#xDF;en Mitglied zahlreicher Organisationen, die von Monsanto und der GVO-Industrie finanziell und ideell unterst&#xFC;tzt werden, was f&#xFC;r einen Beamten, der eigentlich f&#xFC;r unabh&#xE4;ngige Entscheidungen, welche die Gesundheit und Sicherheit der B&#xFC;rger betreffen, verantwortlich sein soll, wenig angemessen erscheint. Das ist nur eines von zahllosen Beispielen daf&#xFC;r, wie Monsanto und die GVO-Lobby versuchen, die offizielle Akzeptanz von GVOs gegen den &#xFC;berw&#xE4;ltigenden Widerstand der &#xD6;ffentlichkeit durchzusetzen.
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Sonntag, 29.03.2009
Kategorie: Geostrategie, Wirtschaft &amp;amp; Finanzen, Wissenschaft, Politik
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Unsere Politkeraffen werden diesen sicherlich freigeben. Als besetztes Land werden die sich sicherlich nicht dagegen entscheiden.
Fury&lt;/p&gt;</description><link>http://www.wahrheitfuerdeutschland.info/comtodate/Forum/Gehe-zu/17</link></item></channel></rss>

