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Was über Geld und Krise inzwischen offen gesagt werden darf27. Juli 2010 | Autor Wahrheiten.org Können Sie sich noch an das Frühjahr 2008 erinnern? Und sagt Ihnen der Name “Bear Sterns” noch etwas? Im März 2008 konnte die US-Investmentbank nur knapp vor dem Kollaps gerettet werden und wurde JP Morgan zugeschanzt. Damals war es verpöhnt und völlig undenkbar, öffentlich von Rezession, Depression, Finanzkrise, Staatsbankrott, Währungsreform oder gar vom Ende des Euro zu sprechen. Heute, nur zwei Jahre später, sind diese Themen bereits Bestandteil der täglichen Pressemeldungen. Ein Grund zur Hoffnung? Sicherlich nicht, denn in den Medien wird nach wie vor nur das publiziert, was die Systemjournalisten wissen, verstehen und was sie sich auch vorstellen können. Sie berichten immer nur das, was sich gerade vor ihren Augen real abspielt. Daher auch der Name “Nachrichten”, weil alles immer erst “danach berichtet” wird. All das hat weniger mit Zensur von oben zu tun, als vielmehr mit der Schere im Kopf der Medienschreiberlinge. Welcher Redakteur würde schon freiwillig einen kritischen Bericht verfassen, welcher seine Abhängigkeit von der Willkür der Banken und die quasi Leibeigenschaft von Kreditnehmern beschreibt, wenn er höchstpersönlich sein Haus, sein Auto, seine Multimediaanlage und seinen Urlaub nur mit Mitteln seiner Bank finanziert hat?
27.07.2010, 19:32 von wahrheit |
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